Unsere Jury

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Vladimir Kharin

Univ. Prof. an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien: Leitung der Klasse für Hochbegabte

Vladimir Kharin

Vladimir Kharin wurde 1974 in Moskau geboren. Seine Ausbildung begann er an der Zentralen Musik-Spezialschule des Moskauer Tschaikowsky-Konservatoriums für besonders begabte Kinder.

Schon im Alter von elf Jahren gab er seinen ersten Klavierabend und mit dreizehn debütierte er mit Orchester. Viele seiner Auftritte wurden vom russischen Rundfunk und Fernsehen übertragen.

Nach dem Schulabschluss 1992 studierte Vladimir Kharin am Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium bei Evgeny Malinin und Lev Naumov, beides Repräsentanten der berühmten Neuhausschen Klavierschule.

1998 wurde er mit einem Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) ausgezeichnet, was ihn für ein weiteres Studium bei Michael Roll und Boris Bloch an die Folkwang Hochschule Essen führte. Während des Studiums in Deutschland wurde der Pianist von der Werner-Richard-Dr.Carl Dörken-Stiftung und der Annemarie&Fritz Schlesinger-Stiftung gefördert. Sowohl seine künstlerische Abschlussprüfung, als auch das Konzertexamen absolvierte Vladimir Kharin mit Auszeichnung. Die Teilnahme an den Meisterkursen von Vitaly Margulis, Oleg Maisenberg und Dmitri Bashkirov verlieh seiner musikalischen Ausbildung einen letzten Schliff. Als Preisträger internationaler Wettbewerbe wurde Kharin zu zahlreichen Solo- und Kammermusikabenden, sowie Konzerten mit Orchester in Deutschland, den GUS-Staaten, Frankreich, Italien, Japan und China eingeladen. Mehrmals war er mit Recitals beim Klavierfestival Ruhr zu Gast. Vladimir Kharin spielte mehrere CDs ein, unter anderem mit den Duisburger Philharmonikern unter Jonathan Darlington.

2005-2010 unterrichtete er an der Folkwang-Hochschule Essen in Deutschland. 2009 übernahm Vladimir Kharin die Leitung einer Klavierklasse im Hochbegabtenkurs und Vorbereitungslehrgang an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Seine Schüler machen sich Namen als Preisträger renommierter internationaler Wettbewerbe wie dem „Pancho-Vladigeroff–Wettbewerb (Bulgarien), Steinway-Wettbewerb in Hamburg (Deutschland), dem Smetana International Piano Competition in Pilsen (Tschechien), dem Internationalen Wettbewerb für Pianisten „Ivan Rijavec“ in Idrija (Slowenien), dem Chopin-Wettbewerb in Szafarnia (Polen), dem Wiener Pianisten-Wettbewerb, dem Internationalen Jenö-Takács-Klavierwettbewerb für junge Pianistinnen und Pianisten Oberschützen (Österreich) und vielen anderen.

Prof. Mag. Helga Meyer-Wagner

Die Wienerin absolvierte nach ihrer Ausbildung zur Grundschullehrerin ihre Studien an der Universität und Musikakademie (heute Universität für Musik und darstellende Kunst) ihrer Heimatstadt: Lehramt in Musikerziehung und Geschichte, Mag. phil., Reifeprüfungen in Oper, Lied und Oratorium.

Künstlerische Tätigkeit:
Internationale Tätigkeit als Sängerin Helga Wagner in Oper und Konzert: 1966 Engagement an der Wiener Volksoper als Altistin, 1969-1976 als Mezzosopran am Landestheater Linz, Wechsel ins dramatische Sopranfach. Tätigkeit in Österreich, Deutschland, Holland, Italien und in der Schweiz, vorwiegend frei schaffend bis 1997 (Wiener Staatsoper und Volksoper, Salzburger und Bregenzer Festspiele, Hamburg, Düsseldorf, Würzburg, Kassel, Mannheim, Karlsruhe, Berlin, Dresden, Leipzig, Basel, Zürich, Prag u.a.).

Ihr Repertoire im Opernfach umfasst zirka 100 Partien in drei Stimmfächern. Da sie im Laufe ihrer Karriere das Stimmfach wechselte, sang sie in manchen Opern mehrere Partien: Ottavia und Poppea in Monteverdis L’incoronazione di Poppea, Marcellina und Gräfin in Mozarts Le Nozze di Figaro, Ulrica und Amelia in Verdis Un ballo in maschera, Oktavian und Marschallin in Der Rosenkavalier sowie Elektra und Klytemnestra von Richard Strauss. Besondere Erfolge hatte sie in zeitgenössischen Opern wie Katja Ismailowa in Lady Macbeth von Mzensk von Schostakowitsch, Schönbergs Erwartung, Mathis der Maler und Cardillac von Hindemith, Melusine und Das Schloss von Reimann

Unterrichtstätigkeit:
Lehrtätigkeit: 1990 – 1993 an der Schauspielschule des Wiener Volkstheaters, seit 1992 am Konservatorium der Stadt Wien (heute KWU), seit 1993 an den Abteilungen für Sologesang und Musikpädagogik (heute Institut Antonio Salieri) der Musikuniversität. 1995 führte sie am Konservatorium das Fach Ensembleübungen ein: Studierende erarbeiteten musikalisch und szenisch Opernquerschnitte, die sie auch in Schulen aufführten. Die Schuljugend war vom Erlebnis Oper hautnah begeistert, wie zahlreiche Rückmeldungen bewiesen. Bis heute wird sie immer wieder eingeladen, ihr bewährtes Projekt in Workshops und Sommerkursen durchzuführen und begabte junge Menschen auf die Realität des Opernbetriebes vorzubereiten. Helga Meyer-Wagner ist Gründungsmitglied und Präsidentin von EVTA-Austria (Bund österreichsicher Gesangspädagogen) sowie Redakteurin der Fachzeitschrift vox humana, die von BDG und EVTA-Austria gemeinsam herausgegeben wird. Für ihre Verdienste um die Vermittlung kultureller Werte wurde sie 2014 mit dem österreichischen Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst ausgezeichnet.

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Christian Kliber

Klassischer Pianist und Pädagoge, Royal Danish Academy of Music

Musik fängt dort an, wo Worte enden

Christian Kliber, geboren 1980 in Kopenhagen, ist ein klassischer Pianist und Pädagoge. Mit 16 Jahren hat er den 1. Preis beim “Berlingske Tidende Classical Music Competition” gewonnen, sowie zwei Mal in Folge beim Steinway Piano Festival. Im Jahr 2000 holte er den 1. Preis beim „International Greta Erikson Piano Competition“. Danach studierte er Klavier bei den beiden Top Pianisten Leif Ove Andsnes und Prof. Niklas Sivelöv an der Royal Danish Academy of Music. Als Mitgründer der Klavierschule in Kopenhagen im Jahr 2010 trägt er dazu bei, pianistische Fähigkeiten bei Berufsmusikern zur Perfektion zu bringen und bei Anfängern zu entwickeln und auszubauen.

Tatiana Chevtchouk

Tatiana Chevtchouk (1968) is an inspirational and unstoppable lady. She is a classical pianist and teaches piano. Furthermore, she is the creator and organisor of many cultural events at historical locations in The Netherlands. Her deepest wish? To bring classical music to the hearts of everyone, especially the young. Tatiana has founded and organised the yearly classical music festival “Klassiek op het Amstelveld”, at which young amateur musicians share the stage with international top musicians. It is an open air festival, making it accessible for people who may never have been in contact with classical music before.

Tatiana’s motivations have everything to do with her childhood. She knows what it is like to never hear live music. Until the age of sixteen she lived in secret military camps in the Soviet Union, in secluded areas in the middle of thousands of acres of forest. “I had no access to culture. When I was four years old, I decided to become a pianist. My little toy piano with one and a half octaves was my everything. I used to play it at all hours”.

At the age of 10 Tatiana received her first piano lessons. In the meantime she listened to classical music on the radio and made her own notes about the composers, musical styles and pieces she heard. She has kept her little red notebook for all these years. When Tatiana auditioned in 1983 for the Musical College in Kouznets, she was immediately admitted - to her great surprise. And still, to this day, she has never heard classical music been played live. “Did you hear the little girl from the forest play?”, teachers ask each other deeply impressed after her performance.

Tatiana lived up to expectations and graduated with distinction 10 years later at the Conservatory of Saratov. Unfortunately, the political environment changed due to the Perestrojka; unemployment soared and there were hardly any jobs in the music industry. ‘I had my little daugher Oxana, my mother and sister that I needed to take care of. A first I had three jobs and I made 25 dollars per month. Then I got the opportunity to start selling lingerie. I was so successful that I could bring my entire family to Moscow. But it was hard work. Every now and then I could perform, that helped me through it all. ‘

In 1999 she met a Dutch man, fell in love and married him, subsequently moving to Amsterdam, The Netherlands. She started working as a piano teacher and in 2007 founded her own piano school – “Crescendo Music Amsterdam”. ‘I teach 80 children every week and see what music does for them. On stage, the children play better than ever. Never be afraid to make mistakes, the audience does not remember them. Play the notes with your heart, then you will be the king of their souls.’

Tatiana organises many cultural events such as ‘A Day with Bach’, ‘Mozart Matinee’ and the ‘Russian Ball’. Her deepest wish is to bring classical music to young people. In 2017 she organised the open air classical music festival ‘Klassiek op het Amstelveld’ for the 5th time where children and young talents are invited to play for a large audience together with top musicians.

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Tatiana Chevtchouk

Pianistin, Gründerin der Klavierschule “Crescendo Music Amsterdam”

Mag.a Regina Renzowa Jürgens

Stammt aus Brünn /CZ und sang ab 2.Lebensjahr. Nach der Matura am Gymnasium in Brünn studierte sie den Sologesang und Gesangspädagogik an der Leoš Janáček Musikakademie in Brünn. Dieses Studium hat sie 1982 erfolgreich abgeschloßen und debutierte mit der Rolle Desdemona
(Otello von G.Verdi)an der Oper des Landestheaters in Troppau/CZ,danach folgte ein solistisches Engagement am Staatstheater in Mährisch Ostrau/CZ. Aus politischen Gründen durfte sie nicht mehr als Solistin arbeiten und hat eine Chorstelle am Nationaltheater in Prag angenommen. Jedoch nach 5 Monaten hat sie die damalige Tschechoslowakei verlassen und ging nach Deutschland. Dort hatte sie ab 1987 Fuß im Opernchor der Oper Frankfurt/M. gefaßt. Sie ist Solistin des Rundfunkorchesters des Hessischen Rundfunk und Fernseh geworden und sang Konzerte unter der leitung von Peter Falk. Sie wurde Preisträgerin einigen Gesangswettbewerbe ( Bregenz 1991, Hamburg 1992, Wien 1993). Ab dem Jahr 1992 war sie Gastsolistin des Stadttheaters Kaiserslautern und bekam solistische Gastspiele am Staatstheaters in Wiesbaden, Darmstadt und weiteren Städten in Deutschland. Ab der Saison 1996/7 bis 2001/2 war sie in den Titel- und Hauptrollen an der Volksoper in Wien zu sehen. Sang unter Leitung von Prof.L.Hager, Prof.R Bibl, B.de Billy, Asher Fisch, A.Eschwé u.a. Zahlreiche Tourneen nach Japan, ganz Asien und Auftritte beim RSO BR, TV ORF, ARD und ZDF schlossen sich an. Ab 2002 war sie Solistin des Nationaltheaters in Brünn, wo sie 2002 beim E.W.Korngold Festival die Doppelrolle der Marietta/Marie in Korngolds Die tote Stadt sang und dafür den Nationalopernpreis THALIE 2002 gewann. Es folgte die Zusammenarbeit mit dem RSO Prag und Auftrit beim Festival Prager Frühling 2004, solistische Rollen an der Oper in Pilsen 2006-2011 und Master Class in Beijing 2006-2009. Seit 2011 unterrichtet sie am staatlichen Konservatorium in Brünn/CZ Stimmbildung und klassischen Gesang. Ihre Studenten sangen bei verschiedenen Benefiz- und Bildungkonzerten in Wien. Sie gibt auch private Gesangsstunden in Wien in der Klaviergalerie Feurich Wien.

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